clean Label, das „saubere Etikett“

Seit Jahren kochen wir für die „kleinen“ und „kleinsten“, für Kinder in der Entwicklung. Wir verzichten daher auf Farb- und Geschmackstoffe im Essen. Wir kochen handwerklich, ohne Kompromisse. „craft food“ eben!

Die Lebensmittel-Industrie macht es uns allerdings nicht leicht. Seit einigen Jahren wurde, unbemerkt vom Verbraucher, das“clean-label“ entwickelt.

Zitat Wikipedia:
Clean Labelling bezeichnet die Befreiung der Inhaltstoffangaben … /…insbesondere wird auf die Angabe von Stoffen verzichtet, die in der Vergangenheit durch Negativkampagnen in der Presse bekannt geworden sind. …

Das Lebensmittel kann also Zusatzstoffe enthalten die nicht deklarations-pflichtig sind und daher in der Zutatenliste nicht aufgeführt werden müssen, weil sie bereits z.B. in einer Zutat enthalten sind.

Hier hilft nur frisch kochen, „craft food“ eben.

 

„hand crafted food“

„craft food“ bedeutet, dass unsere Mahlzeiten handwerklich aus Naturprodukten gekocht werden. Die Arbeit ist anstrengend und personalintensiv aber es schmeckt einfach besser. Wer erinnert sich nicht noch an den Duft aus Mutters oder Großmutters Küche?

„craft food“ bedeutet aber auch, dass z.B. Rinderhackbällchen nicht wie geklont eines wie das Andere aussehen. An manchen Tagen geraten sie etwas brauner, an anderen Tagen sind sie etwas heller. Nicht immer sind sie perfekt rund, da von Hand gemacht. Wer schon mal eintausend Klöße von Hand geformt hat, weiß wovon ich rede.

Wir arbeiten mit Naturprodukten. Da kann es durchaus vorkommen, dass z.B. Obst heute etwas reifer, und kommende Woche etwas grüner ist. Den perfekten Reifegrad zum Liefertag hin zu bekommen gelingt nicht immer. Mit Kartoffeln verhält es sich ähnlich. Im Laufe des Jahres verändert sich die Qualität, das Aussehen und auch der Geschmack.

Farbstoffe und Geschmacksverstärker haben nach unserer Ansicht in Lebensmitteln nichts zu suchen.